Muskiverein 1900 Rauenberg e.V.

Wertungsspiel Maisach


Musikverein Rauenberg nahm am Wertungsspiel in Maisach bei München teil

Ausgezeichnetes Ergebnis

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Rauenberg. Das Blasorchester des Musikvereins Rauenberg unter der Leitung von Bernd Hofmann nahm am vergangenen Samstag an einem Wertungsspiel des Musikverbandes Ober- und Niederbayern (MON) in Maisach vor den Toren von München teil und erreichte mit 91 von 100 möglichen Punkten das höchste Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg“.

Die 32 Musikerinnen und Musiker hatten sich auf diese neue Herausforderung eingelassen, um ihren Leistungsstand von einer fachkundigen Jury, bestehend aus Verbandsdirigenten und Hochschuldozenten, bewerten zu lassen. Zum jetzigen Zeitpunkt gab es aber kein Wettbewerb in unmittelbarer Nähe, sodass man die lange Anreise nach München in Kauf nahm und dies mit einem Ausflug nach Augsburg verband.
In den letzten Wochen hatte man sich intensiv vorbereitet und das Pflichtwahlstück „Sa Musica“ und das Selbstwahlstück „Variazioni in blue“ des zeitgenössischen niederländischen Komponisten Jacob de Haan einstudiert.

Die Juroren hatten zehn Kriterien zu bewerten: Intonation und Stimmung, Rhythmik und Zusammenspiel, Technische Ausführung, Dynamik und Klangausgleich, Ton- und Klangqualität, Phrasierung und Artikulation, Tempo und Agogik, Stückeauswahl im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit und Besetzung des Orchesters, Stilempfinden und Interpretation sowie der musikalische Gesamteindruck.
In der anschließenden Besprechung bescheinigten die Juroren dem Orchester einen hervorragenden Gesamteindruck. Die Jury zeigte sich beeindruckt vom rhythmischen Zusammenspiel, der Ton- und Klangreinheit, der technisch perfekten Ausführung einzelner Passagen und der gelungenen Interpretation der beiden Stücke.

Mit diesem überzeugenden und erfolgreichen Leistungsbeweis konnte man zufrieden am Nachmittag eine Stadtführung in Augsburg genießen. Für alle Beteiligten war das Wertungsspiel ein tolles Erlebnis und eine Motivation für die Zukunft zugleich.  

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Dreikönigskonzert in Laudenbach 2014


Großes Fest für Blasmusikfreunde

Dreikönigskonzert: Musikvereine Rauenberg und Harmonie Laudenbach bieten Klasse im Kleinheubacher Hofgartensaal


Kleinheubach Ein großes Fest in Form eines umjubelten Konzerts für Freunde der Blasmusik boten die beiden Musikvereine Rauenberg und Harmonie Laudenbach am Sonntag im Hofgartensaal. Dabei unterhielten sie mit einem zweigeteilten Programm mehrere Stunden die Gäste.

Das Blasorchester des Musikvereins Harmonie Laudenbach begeisterte am Sonntagabend mit Abwechslung und Können seine Zuhörer im Hofgartensaal. Foto: privat

Den Start in den Abend markierte das Rauenberger Blasorchester. Die Musiker präsentierten sich talentiert und vielschichtig. Majestätisch stieg das Ensemble unter Leitung von Bernd Hofmann mit »Ankunft der Königin von Saba« ein und überzeugte durch fröhlich-tänzelnde Melodien und luftige Arrangements mit Spielraum für Spannungsbögen und Überraschungen.
»Grandfather's Clock« kam rasant und mit stimmungsvoller Umsetzung. Wandlungsfähig gaben sich die Gäste abermals mit der »Laubener Schnellpolka«, die feierlichen, positiven Charakter aufwies. Durch die Wechsel von komplettem Orchesterspiel und einzelnen Instrumentengruppen entwickelte sich eine hohe Ausdrucksfähigkeit, die auch qualitativ hervorragend war.
Mit Leidenschaft in Szene gesetzt wurde schließlich der Rockklassiker »Bohemian Rhapsody« von Queen. Durch die üppige Instrumentierung kam die Dramaturgie besonders gut zur Geltung. Kräftigen Applaus ernteten die Musiker auch für die Santana-Melodien.
Mit der schwungvollen Polka »Gruß an Böhmen« stieg der Gastgeber unter Leitung von Erich Rachor in den zweiten Teil des Abends ein. Mit differenzierter Dynamik und einem Blechsatz mit präzisem Rhythmus überzeugte das Laudenbacher Orchester von Beginn an. Einer der Höhepunkte des Abends war »Flowerdale«, der vierte Satz aus Philip Sparkes Suite »Hymn of the Highlands«. Die Nummer beschreibt musikalisch den gleichnamigen Wald in Schottland. Die feine Umsetzung ließ vor dem geistigen Auge das Bild von Bäumen entstehen, die sich sanft im Wind wiegen, spiegelte aber auch die Ruhe der schottischen Landschaft wieder. Im Vordergrund stand die Piccolotrompete, gespielt von Katharina Bernard. Ein exquisites Solo, bei dem sie ihr nuancenreiches Spiel demonstrierte, rundete das Gesamtwerk ab. Als weitere Solisten des Abends glänzten die Schlagzeuger Katharina Rachor, Felix Wöber und Lukas Bernard beim Drummer Splash. Bei der Ouvertüre aus »Dichter und Bauer« von Franz von Suppé wurden die Musiker aufgrund ihrer hervorragenden Leistung bei der Umsetzung der schwierig zu spielenden Nummer mit langanhaltendem Applaus belohnt. Sängerin Kerstin Olejak brillierte mit dem Oscar gekrönten Hit »Skyfall«, dem Titelsong des gleichnamigen James Bond Films und verlieh diesem mit ihrer charismatischen Stimme und Interpretation einen ganz persönlichen Anstrich.
Mit dem amerikanischen Gospel »Down by the Riverside« beendete das Orchester des Musikvereins Harmonie den offiziellen Teil des Konzerts. Den Mittelteil der Nummer lockerten die Solisten Arno Weimar an der Posaune, Stefan Braunwarth an der Trompete und Elisa Eilbacher mit dem Altsaxofon auf.
Als Zugabe wurden »Die Kapelle hat gewonnen« und ein Medley aus den Songs »So eine Liebe gibt es einmal nur« und »Ich will keine Schokolade« gespielt, bei dem Olejak es nochmals schaffte, die Zuhörer mitzureißen.