Generalversammlung 2013


Eindrucksvolles Kulturprogramm geboten

Rauenberg. Nach dem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder des Musikvereins am Samstagabend in der Pfarrkirche, konnte Vorsitzender Wolfgang Konrad anschließend eine Reihe von Gästen im Gasthaus „Stern“ zur Generalversammlung des Vereins begrüßen. Neben den aktiven und passiven Mitgliedern, verschiedenen Ehrenmitgliedern und Vorstandskollegen anderer Vereine, hieß er auch den stellvertretenden Bürgermeister Matthias Dick willkommen. Nach dem  Totengedenken meinte Konrad: „Musik ist die Sprache der Menschlichkeit“. Im vergangenen Jahr habe man durch mehrere Veranstaltungen und Auftritte ein eindrucksvolles Kulturprogramm präsentiert. Der Vorsitzende hob besonders das Frühjahrskonzert unter dem Motto „Aus der neuen Welt“ und das Adventskonzert hervor. Einen unvergessenen Abend auf höchstem Niveau in einem tollen Ambiente habe man den Besuchern bei der abendlichen Serenade auf dem Dürrhof im Juni geboten. Diese sei begeistert aufgenommen worden und hat bleibende Eindrücke hinterlassen, sodass eine Wiederholung für 2014 geplant sei.
Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres erhob sich die Versammlung von den Plätzen. Alle Auftritte des vergangenen Jahres wurden dann detailliert von Schriftführer Christoph Grein aufgelistet. Er verlas zunächst das Protokoll der letzten Generalversammlung.

Grein erinnerte an die Winterwanderung nach Mondfeld, den Rosenmontagsumzug mit den örtlichen Vereinen und an den Probetag in Vorbereitung auf das Frühjahrskonzert. Mit einer musikalischen Reise durch den amerikanischen Doppelkontinent habe man den Zuhörern in der ausverkauften Raubachhalle zusammen mit der Musikkapelle Röllfeld, dem Chor Cantabile aus Bürgstadt und dem Projektchor Rauenberg ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Weiter hatte der Verein einen konzertanten Auftritt beim Konzert der musikalischen Nachbarn in Neunkirchen. Das Aufstellen des Maibaums wurde umrahmt, beim Vatertagstreff in Külsheim gespielt und auch bei den kirchlichen Prozessionen zu Christi-Himmelfahrt und Fronleichnam mitgewirkt.
Als absoluten Höhepunkt für den Musikverein und für das kulturelle Leben in Rauenberg bezeichnete Grein die abendliche Serenade auf dem Dürrhof. Mit hervorragender Musik sei das historische Ambiente in einen Open-Air-Konzertsaal verwandelt worden. Einen sonntäglichen Festbesuch stattete der Verein im Juli seinen Musikfreunden aus Röllfeld ab. Die Feierlichkeiten zum 725-jährigen Jubiläum der Stadt Freudberg bereicherte der Verein durch die Teilnahme am Festzug, der Kirchenparade und beim Frühschoppenkonzert im Mainvorland.
Ein Helferfest als „Bayrischer Abend“ wurde im Oktober gefeiert und ein Konzert  in Dorfprozelten mitgestaltet. Beim Kirchenpatrozinium, an der Kerwe, bei den Martinsumzügen, am Volkstrauertag in Ebenheid und Rauenberg und auf dem Weihnachtsmarkt in Miltenberg spielte der Verein auf. Ständchen zu Geburtstagen und Hochzeit aktiver Musiker rundeten das musikalische Jahresprogramm ab.
Das alljährliches Adventskonzert in der Pfarrkirche mit traditionellen Stücken, Gospelmusik und der Interpretation verschiedener US- bzw. lateinamerikanischer Weihnachtslieder beschloss das ereignisreiche Jahr.

Barbara Böxler, zuständig für die Finanzen des Vereins, stellte Ausgaben und Einnahmen gegenüber. Im vergangenen Jahr wurden einzelne Musiker mit neuer Uniform ausgestattet. Um den Klang des Orchesters weiter zu verfeinern sei auch eine Piccoloflöte angeschafft worden. Die Beiträge der passiven Mitglieder bilden das finanzielle Korsett des Vereins. Kassenprüferin Bettina Schell konnte eine einwandfreie Kassenführung bescheinigen.

Dirigent Bernd Hofmann zog ein überaus positives Resümee des vergangenen Jahres. Durch die demografische Entwicklung und Schnelllebigkeit unserer Zeit müsse man der Jugendarbeit eine noch stärkere Bedeutung geben. Es herrsche eine hohe Identifikation der Aktiven mit dem Verein. Man müsse auch weiter zusammenhalten und Abgänge vermeiden sowie musikalische und außermusikalische Anreize schaffen. Vorsitzender Konrad ergänzte anschließend: „Die Proben werden gut vorbereitet und auch konzentriert, erfolgreich und zielorientiert durchführt. Die Feinheiten werden dabei bis ins Letzte herausgearbeitet“. Weiter informierte er, dass der Musikverein Rauenberg zur Zeit 34 Aktive habe.  Neu dabei seien Diana Jäger, Johanna Weißenborn, Celine Anderlik und Manuel Hertinger. Die Probebeteiligung sei sehr gut.

Jugendvertreterin Lena Hildenbrand erwähnte, dass Celine Anderlik und Johanna Weißenborn im letzten Jahr das Jugendleistungsabzeichen in Bronze erfolgreich ablegt haben. Bei verschiedenen Auftritten hätten die Jugendlichen bereits mitgewirkt und auch bei der Serenade geholfen.
Vorsitzender Konrad informierte in diesem Zusammenhang über die Idee einer Kooperation mit dem Musikverein Boxtal und der Gründung eines gemeinsamen Jugendorchesters. Leider sei dies nicht zustande gekommen. „Die Entscheidung akzeptieren wir, bedauern es aber, da man durch den genannten demografischen Wandel zusammenarbeiten und seine Kräfte bündeln sollte“. Da nahezu alle Jugendlichen in der Musikschule angemeldet sind, wirken diese im Schulorchester mit, wo das Zusammenspiel der einzelnen Schüler geübt wird. Auf eine gute qualitative Ausbildung lege der Verein weiterhin großen Wert, weshalb auch künftig ein enger Kontakt mit der Musikschule geplant sei, so Konrad weiter.

Weiter wurden die Probefleißigsten genannt. 46 Proben und 29 Auftritte wurden im vergangenen Jahr wahrgenommen. Spitzenreiterin sei wie im letzten Jahr Doris Bieberle mit 73 wahrgenommen Terminen. Gefolgt von Helmut Arlt, Barbara Böxler, Heinz Grein und Wolfgang Konrad mit 69. Daniela Knörzer belegte mit 68 Terminen Platz 3. Insgesamt gäbe es niemanden der bewusst eine Probe oder einen Auftritt versäumt, so der Vorsitzende und bedankte sich auch bei den Senioren der Kapelle, die ebenfalls sehr rege dabei seien. Im Hinblick auf die bevorstehenden Neuwahlen zog Konrad ein kurzes Resümee über die letzten drei Jahre. „Die Messlatte habe ich mir und der gesamten Vorstandschaft sehr hoch gelegt“. Nach 36 Jahren habe es einen reibungslosen Dirigentenwechsel gegeben. Die „Mottokonzerte“ seien ein Erfolgsrezept.

Matthias Dick überbrachte anschließend die Grüße von Bürgermeister Hofmann und nahm die Entlastung der Vorstandschaft vor. Er merkte an, dass der Verein funktioniere und eine sehr engagierte Vorstandschaft habe. Weiter dankte er dem Verein eindringlich für die Mitwirkung beim Stadtjubiläum. „Ohne den Musikverein wäre Rauenberg, aber auch ganz Freudenberg weniger farbig“. Konrad dankte in diesem Zusammenhang der Stadtverwaltung für die finanzielle Unterstützung.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Herbert Grein bedankte sich für die Umrahmung sämtlicher kirchlicher Termine und für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Der Erlös des Adventskonzertes sei wieder der Kirchengemeinde zu Gute gekommen.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der Erste Vorsitzende Wolfgang Konrad in seinem Amt  bestätigt. Ihm stehen nach vorher erfolgter Satzungsänderung künftig
drei gleichberechtigte Stellvertreter mit klar zugeordneten Aufgaben zur Seite.
So wurde Barbara Böxler mit dem Zuständigkeitsbereich Finanzen, Christoph Grein für den Bereich Kommunikation und Sonja Neuberger für den Bereich Organisation von der Versammlung einstimmig gewählt.
Daniela Knörzer fungiert in der künftigen Vorstandschaft als Teamleiter Jugendarbeit. Um in der Jugendarbeit in Zukunft noch stärker zu agieren, wurde ein eigenes Leitungsteam Bläserjugend gebildet. Dies setzt sich aus Daniela Knörzer, Diana Jäger und Philipp Konrad zusammen.
Als Beisitzer unterstützen künftig Victoria Weis und Volker Steuer die Vorstandschaft. Die Kassenprüfer Sandra Schwesinger und Bettina Schell führen ihre Ämter weiter.

In seinem Ausblick listete Vorstand Wolfgang Konrad die bereits festgelegten Termine für 2013 auf. Ein dicht gedrängter Terminkalender zeichnet sich ab.
Am kommenden Wochenende findet zum zweiten Mal ein Probewochenende in Walldürn statt. Das Frühjahrskonzert steht dieses Jahr unter dem Motto „Lovestories - Liebesgeschichten“ und findet am 23. März in der Raubachhalle statt.

Zur Teilnahme konnte der Musikverein Külsheim, der Frauenchor „Happy Hour“ aus Umpfenbach und der Chor „was’n act“ aus Dorfprozelten begeistern werden. Erneut werden die Solisten Claudia Beck und Jürgen Adam gemeinsam mit dem Rauenberger Orchester auftreten. Die Besucher können sich wieder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Karten gibt es im Vorverkauf wieder beim Malergeschäft Schönig.

Am Ostersonntag umrahmt die Kapelle den Gottesdienst in der Pfarrkirche.
Die Kommunionkinder werden am Weißen Sonntag musikalisch in die Kirche begleitet. Beim traditionellen Maibaum aufstellen und bei der Christi-Himmelfahrt-Prozession werden die Aktiven dabei sein. Vom 10. – 12. Mai ist ein dreitägiger Ausflug in die Neuen Bundesländer geplant. Ziele werden Erfurt, Dresden, das Bundesmusikfest in Chemnitz und Weimar sein. Die Fronleichnams-Prozessionen in Rauenberg und Ebenheid sowie die Wallfahrt nach Walldürn stehen auf dem Programm.

Festbesuche bei befreundeten Kapellen, das eigene Dorffest wie auch die 800 Jahrfeier in Nassig werde man musikalisch mitgestalten. Im September spielen die Rauenberger bei einem Auftritt in Frankfurt-Heddernheim. Allerheiligen und die Volkstrauertage werden erneut umrahmt. Das traditionelle Adventskonzert bildet wieder den krönenden Abschluss des Jahres 2013.
Konrad bedankte sich schon jetzt bei den Aktiven für die vielen Stunden, die alle für den Verein aufbringen. Die gemeinsame Anschaffung einer Lichtanlage in der Raubachhalle wurde erneut angeregt, ebenfalls Sanierungsmaßnahmen im „Haus der Vereine“. Weiter regte der Vorsitzende eine offene Diskussion zur Gestaltung der Kerwe und des Rosenmontagsumzuges an. Der Musikverein sei gern bereit seinen Beitrag zu leisten wenn es hierzu sinnvolle Überlegungen und ein schlüssiges Zukunftskonzept gibt.
Abschließend stellte Vorsitzender Konrad fest: „Der Musikverein Rauenberg hat ein gutes Gesamtbild vermittelt, jeder Aktive hat als Repräsentant des Vereins positiv nach außen gewirkt. Die passiven Mitglieder konnten auch im vergangenen Jahr stolz sein, Teil des Musikvereins Rauenberg zu sein“ Es gelte weiterhin die musikalische Qualität und das gute Image des Vereins nachhaltig bei den Menschen im Ort und in der Region ins Bewusstsein zu rücken.

Mit den Worten „Nutzen wir die Chance und lassen wir die Musik bei unseren Aktivitäten und Auftritten sprechen. In der Hoffnung, dass diese Art der Kommunikation von vielen Menschen verstanden und für jeden einzelnen zum Genuss wird“, schloss Konrad die Versammlung.


Generalversammlung 2012


Traurige und schöne Momente im Jahresverlauf
Neuer Dirigent konnte bereits Akzente setzen



Rauenberg. Nach dem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder des Musikvereins am Samstagabend in der Pfarrkirche, konnte Vorsitzender Wolfgang Konrad anschließend eine Reihe von Gästen im Gasthaus „Stern“ zur Generalversammlung des Vereins begrüßen. Neben den aktiven und passiven Mitgliedern, verschiedenen Ehrenmitgliedern und Vorstandskollegen anderer Vereine, hieß er auch Ortsvorsteher Siegbert Weis und weitere Kommunalpolitiker willkommen. Konrad meinte: „Musik ist die Sprache der Engel. Im vergangenen Jahr sei der Musikverein durch den Tod zweier junger Musikkolleginnen zutiefst in seinem Innersten erschüttert worden“. Dennoch habe man wieder einige musikalische Höhepunkte setzen können. Der Vorsitzende hob besonders das Frühjahrskonzert unter dem Motto „Musik & Tanz“ und das Adventskonzert hervor. Erstmalig sei ein Probewochenende in der Jugendherberge Walldürn erfolgreich durchgeführt worden.
Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres erhob sich die Versammlung von den Plätzen. Alle Auftritte des vergangenen Jahres wurden dann detailliert von Schriftführer Christoph Grein aufgelistet. Er verlas zunächst das Protokoll der letzten Generalversammlung.

Weiter meinte Grein: „Im Januar begann mit Bernd Hofmann aus Bürgstadt als neuer Chefdirigent eine neue Ära beim Musikverein Rauenberg“. Man beteiligte sich am Rauenberger Faschingsumzug, gedachte bei einem Gottesdienst den verstorbenen Mitgliedern und spielte beim Starkbierfest in Neunkirchen. Schriftführer Grein ging ausführlich auf das Frühjahrskonzert in der Raubachhalle ein. Man habe den Zuhörern in der entsprechend dekorierten Halle ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Am Ostersonntag wurde zusammen mit dem Kirchenchor das Hochamt in der Pfarrkirche gestaltetet. Im Mai wirkte man bei einer Serenade in Bürgstadt musikalisch mit. Festbesuche in Richelbach, Dorfprozelten und Steinbach, das 125jährige Jubiläum des Rauenberger Männergesangvereins sowie Ständchen zu Geburtstagen und Hochzeit aktiver Musiker standen ebenfalls auf dem Programm. Darüber hinaus folgten weitere kirchliche Auftritte: Die Himmelfahrtsprozession in Rauenberg, die Fronleichnamsprozessionen in Ebenheid und Rauenberg sowie die Fußwallfahrt nach Walldürn mit musikalischer Gestaltung des Pilgeramtes.

Im Herbst hatte der Verein Auftritte in Frankfurt-Heddernheim, beim Jubiläumsfest des FC Rauenberg, beim Messeumzug in Wertheim und beim Kirchenfest „150 Jahre Pfarrkirche“. Den letzten kirchlichen Auftritt absolvierte die Kapelle an Allerheiligen, die Jugendlichen begleiteten die St.-Martinsumzüge und die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Ebenheid und Rauenberg wurden umrahmt. Unter neuer musikalischer Leitung fand im Dezember in der Rauenberger Pfarrkirche  das Adventskonzert statt. Mit einem abwechslungsreichen Programm habe man die Zuhörer wieder begeistern können, so Grein abschließend in seinem Bericht.
Barbara Böxler, zuständig für die Finanzen des Vereins, stellte Ausgaben und Einnahmen gegenüber. Die Beiträge der passiven Mitglieder bilden das finanzielle Korsett des Vereins. Kassenprüferin Sandra Flicker konnte eine einwandfreie Kassenführung bescheinigen.
Der neue Dirigent Bernd Hofmann zog ein überaus positives Resümee seiner bisher einjährigen Tätigkeit. Die Kapelle lasse sich auf Neues ein. Für die Konzerte gäbe es stimmige Konzepte. Als eine gelungene Sache empfand er das Probewochenende. Am Frühjahrskonzert wolle man die Erwartungen der Bevölkerung erfüllen. Weiter plane er die systematische Weiterentwicklung des Orchesters bei der Klangschulung, Tonreinheit, Dynamik und die Optimierung der Besetzung im Fokus stehen. Auch das Spielen in kleineren Ensembles sei besonders beim Adventskonzert sehr gut angekommen. Abschließend bekannte er, dass er sich persönlich im Verein sehr wohl und verstanden fühle.
Vorsitzender Konrad ergänzte anschließend, dass der neue Dirigent ein großer Glücksfall für den Verein sei und hohen Respekt und Wertschätzung genieße. Weiter informierte er, dass der Musikverein Rauenberg derzeit 33 Aktive habe. 44 Proben und 33 Auftritte wurden im vergangenen Jahr von durchschnittlich 22 Personen wahrgenommen. In diesem Zusammenhang nannte er auch die Probefleißigsten. Spitzenreiterin sei im letzten Jahr Doris Bieberle mit 71 wahrgenommen Terminen gewesen. Gefolgt von Wolfgang Konrad mit 70 und Siegfried Flicker mit 69 Terminen. Er bedankte sich auch bei den drei ältesten Musikern, die ebenfalls sehr rege dabei seien.

Jugendvertreterin Lena Hildenbrand erwähnte, dass die Jugendlichen bereits in die Stammkapelle reinschnuppern. Die rechtzeitige Integration der Jugendlichen und der frühe Bezug zum Orchester sei dabei sehr wichtig. Zwei Jugendliche würden demnächst auch das Jugendleistungsabzeichen in Bronze ablegen. Vorsitzender Konrad informierte in diesem Zusammenhang über die Gespräche mit der Musikschule Freudenberg. Es sei heute schwierig, junge Menschen für das Erlernen eines Instrumentes zu begeistern. Er erwähnte auch, dass momentan sehr Wenige ein Holz- oder Blechblasinstrument in der Musikschule lernen. Die Qualität der Ausbildung sei dem Verein sehr wichtig, da man auch künftig in Rauenberg anspruchsvolle Blasmusik präsentieren wolle.

Ortsvorsteher Siegbert Weis überbrachte die Grüße von Bürgermeister Hofmann und nahm die Entlastung der Vorstandschaft vor. Er meinte in seinem Grußwort „Ich bin beeindruckt von der Vielzahl der Termine, die der Musikverein in der Gemeinde und darüber hinaus wahrnimmt“. Er regte an, dass die Termine aller Vereine bei der Bevölkerung noch bekannter gemacht werden sollten, da die gute Vereinsarbeit in Rauenberg oft auf zu geringe Resonanz der Bevölkerung stoße.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Herbert Grein bedankte sich für die Umrahmung sämtlicher kirchlicher Termine, besonders beim Jubiläum „150 Jahre Pfarrkirche Rauenberg“. Er appellierte an die Vereine, bei geplanten Prozessionen keine Parallelveranstaltung durchzuführen.

In seinem Ausblick listete Vorstand Wolfgang Konrad die bereits festgelegten Termine für 2012 auf. Ein dicht gedrängter Terminkalender zeichnet sich ab.
Das Frühjahrskonzert steht dieses Jahr unter dem Motto „Aus der Neuen Welt“ und findet am 21. April in der Raubachhalle statt. Mitwirken werden neben dem gastgebenden Musikverein der Musikverein Röllfeld, der Chor „Cantabile“ aus Bürgstadt und der Projektchor aus Rauenberg. Die Gäste erwartet ein bunter Querschnitt moderner, zeitgemäßer Blasmusik und Chorgesang. Außerdem werden an diesem Abend langjährige aktive Musikerinnen und Musiker für ihre Treue zum Verein geehrt. Karten gibt es im Vorverkauf. Am 28. April wirkt der Verein beim Konzert der Musikfreunde aus Neunkirchen im dortigen Gemeinschaftshaus mit.

Der Maibaum wird wieder traditionell am 30. April aufgestellt. Im Mai stehen eine Diamantene Hochzeit und eine Goldene Hochzeit auf dem Programm, die in der Kirche umrahmt werden. Die Christi-Himmelfahrt Prozession und der Vatertagstreff des Musikvereins Külsheim werden mitgestaltet. Ebenfalls die Fronleichnams-prozessionen in Ebenheid und Rauenberg.
Am 16. Juni plane der Verein erstmals ein besonderes musikalisches und kulturelles Highlight: Im Innenhof des Dürrhofes erklingt eine abendliche Serenade. Unter Mitwirkung des Großen Blasorchesters der Fränkischen Rebläuse aus Bürgstadt mit über 50 Musikerinnen und Musikern präsentiere
man musikalische und kulinarische Spezialitäten. Beim großen Stadtjubiläum „725 Jahre Freudenberg“ werde man sich am Festwochenende vom 20. – 22. Juli musikalisch beteiligen. Nach der Sommerpause steht im September ein Frühschoppenkonzert in Frankfurt-Heddernheim auf dem Programm. Die Rauenberger Kerwe ist für den 10. November geplant. Die Volkstrauertage in Rauenberg und Ebenheid werden ebenfalls vom Musikverein begleitet. Weiter sei eine Wiederholung des Probewochenendes im November als Vorbereitung auf das Adventskonzert geplant. Anfang Dezember spiele man wieder auf dem Weihnachtsmarkt in Miltenberg. Den krönenden Abschluss des Jahres 2012 bildet das traditionelle Adventskonzert am 16. Dezember in der Pfarrkirche, so Vorsitzender Konrad in seinem Ausblick und hofft, dass die passiven Mitglieder durch die Anwesenheit ihr Interesse an der Musik bekunden.  
Die prägenden Ereignisse der vergangenen Monate habe die Musikerinnen und Musiker enger zusammen rücken lassen. Der Musikverein Rauenberg habe ein gutes Gesamtbild vermittelt. „Nur mit herausragenden Leistungen, musikalischer Qualität und einem guten Image können wir den Verein nachhaltig bei den Menschen in der Region ins Bewusstsein rücken“, stellte Wolfgang Konrad abschließend fest.


Generalversammlung 2011


Neuer Chefdirigent beim Musikverein Jahresversammlung

Freudenberg-Rauenberg In der Jahresversammlung des Musikvereins Rauenberg stellte Vorsitzender Wolfgang Konrad am Samstagabend im Gasthaus Stern den neuen Chefdirigenten der Kapelle, Bernd Hofmann aus Bürgstadt, vor, der an diesem Abend die Kapelle zum ersten Mal dirigiert hatte.

Der Vorsitzende hob das Frühjahrskonzert in der Raubachhalle und das 110-jährige Jubiläum im Sommer mit einer Reihe von Ehrungen hervor. Weiter nannte er das Gemeinschaftskonzert in Freudenberg und das Jubiläums-Adventskonzert mit anschließender Verabschiedung des langjährigen Dirigenten Johannes Dembinski.
Barbara Böxler, die seit den Wahlen im vergangenen Jahr für die Finanzen verantwortlich zeichnet, meldete ein deutliches Plus in der Kasse. Vorsitzender Konrad sagte, dass der Verein derzeit 33 Aktive habe. Neu hinzugekommen seien Sophia Grein und Sophia Nehr. 36 Proben und 32 Auftritte wurden im vergangenen Jahr von durchschnittlich 21 Personen wahrgenommen. »Von den 33 Musikern wohnen 20 nicht in Rauenberg«, meinte der Vorsitzende.
Jugendvertreterin Lena Hildenbrand erwähnte, dass derzeit sieben Jugendliche von erfahrenen Musikern und der Musikschule Freudenberg ausgebildet werden. Bei kleineren Auftritten hätten die Jugendlichen schon mitgewirkt. Sie warb in der Versammlung für Unterstützung bei der Neugewinnung von musikinteressierten Kindern. Vorsitzender Konrad informierte in diesem Zusammenhang über seine Gespräche mit der Stadtverwaltung und mit dem Leiter der Musikschule Freudenberg. Alle Musikvereine im Stadtgebiet müssten an einem Strang mit der Musikschule ziehen und nach gemeinsamen Lösungen suchen.
Ortsvorsteher Siegbert Weis und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Herbert Grein bedankten sich für die Umrahmung der Gottesdienste und weltlichen Veranstaltungen.
Anschließend erfolgte die Auszeichnung der Probefleißigsten. Wolfgang Konrad nannte Siegfried Flicker und Christoph Grein als Gewinner. Beide waren bei 63 von 68 Terminen anwesend. Platz 2 belegte Vizedirigent Heinz Grein mit 62 wahrgenommenen Terminen, gefolgt von Erhard Weimer mit 61 Terminen.
Positiver Eindruck
Der neue Chefdirigent des Musikvereins, Bernd Hofmann, stellte sich anschließend der Versammlung vor und schilderte seinen bisherigen musikalischen Werdegang. Sein erster Eindruck sei sehr positiv. »Alle Musiker sind sehr motiviert und engagiert. Das spürt mal deutlich«. Man werde sich in den nächsten Wochen intensiv auf das Frühjahrskonzert vorbereiten. Neben dem konzentrierten Proben soll aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Die Nachwuchsarbeit dürfe nicht vernachlässigt werden.
In seinem Ausblick listete Vorstand Wolfgang Konrad die bereits festgelegten Termine für 2011 auf. Ein dicht gedrängter Terminkalender zeichnet sich ab. Zum Starkbierwochenende spielt die Kapelle Ende März in Neunkirchen. Das Frühjahrskonzert steht dieses Jahr unter dem Motto »Tanz & Musik« und findet am 16. April in der Raubachhalle statt. Der Musikverein Laudenbach wird ebenfalls mitwirken. Am Ostersonntag steht die Umrahmung des Gottesdienstes mit dem Kirchenchor auf dem Programm. Beim Maibaum aufstellen wird ebenfalls musiziert.
Bei verschiedenen Ständchen sowie Festen benachbarter Kapellen in Richelbach, Steinbach, Hundheim, Dorfprozelten sowie beim 125-jährigen Jubiläum des örtlichen Gesangvereins wirken die Rauenberger Musiker mit. Die Christi-Himmelfahrt-Prozession, die Fronleichnams-Prozessionen sowie die Wallfahrt nach Walldürn werden ebenfalls mitgestaltet. Nach der Sommerpause spielt der Musikverein wieder bei der Zeltkerb in Frankfurt-Heddernheim.
Am Messeumzug zur Michaelis-Messe in Wertheim und an der Kerwe werde man ebenfalls mitwirken. Den krönenden Abschluss des Jahres bilde am 11. Dezember wieder das Adventskonzert, so Konrad. Die Mitglieder stimmten noch einer moderaten Beitragsanpassung zu.


Generalversammlung 2010


Wechsel an der Vereinsspitze

Wolfgang Konrad ist neuer Vorsitzender des Rauenberger Musikvereins - Neuer Dirigent wird gesucht

Freudenberg-Rauenberg Neuer Vorsitzender des Musikvereins Rauenberg ist Wolfgang Konrad. Bei der Jahresversammlung des Vereins wählten ihn die Mitglieder einstimmig. Konrad löst Siegfried Flicker nach 17 Jahren an der Vereinsspitze ab.

Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Volker Steuer, der die Finanzen des Vereins an Barbara Böxler abgab. Lena Hildenbrand wurde neue Jugendvertreterin. Schriftführer Christoph Grein bleibt im Amt. Sonja Neuberger und Daniela Knörzer komplettieren den Vorstand als Beisitzer. Als Kassenprüfer wurden Bettina Schell und Sandra Flicker gewählt.
Schriftführer Christoph Grein erinnerte in seinem Bericht an die Auftritte 2009. Er erwähnte etwa die Auftritte der Kapelle beim Jahrestag des SC Freudenberg, das abgebrochene Frühjahrskonzert, die musikalische Begleitung kirchlicher Veranstaltungen, das Frühschoppenkonzert während des Burgfestes sowie das traditionelle Adventskonzert in der Pfarrkirche.
Kassenwart Volker Steuer stellte Ausgaben und Einnahmen des Vereins gegenüber und vermeldete ein Plus in der Kasse.
Dirigent fordert intensive Proben
Wolfgang Konrad verlas den Bericht des verhinderten Dirigenten Johannes Dembinski. Dieser teilte mit, dass musikalisches Niveau intensive Probearbeit erfordere und regte an, Fortbildungsangebote seitens des Musikverbandes zu nutzen.
Jugendvertreterin Monika Mazur erwähnte in ihrem Bericht die musikalische Ausbildung sowie die Freizeitaktivitäten mit den Jugendlichen und bedankte sich bei den Ausbildern sowie bei Lena Hildenbrand und Sandra Flicker, die sie in der Jugendarbeit unterstützen.
Volker Steuer übernahm in diesem Jahr die Auszeichnung der Probefleißigsten. Die Musikerinnen und Musiker hatten im vergangenen Jahr 71 Proben und Auftritte. Bei nur drei Terminen fehlte Philipp Konrad. Der jüngste Musiker der Kapelle war damit Probefleißigster. Bei 67 Terminen waren Heinz Grein und Siegfried Flicker anwesend. Wolfgang Konrad nahm 65 Termine wahr. Durchschnittlich 22 Personen waren bei den Proben und Auftritten anwesend.
Bürgermeister Heinz Hofmann sagte in seinem Grußwort: »Das Adventskonzert des Musikvereins ist ein absoluter Höhepunkt in der Region.« Er dankte Siegfried Flicker für dessen 17-jährige Tätigkeit als Vorsitzender. Er stellte fest, Flicker habe das »Schiff Musikverein Rauenberg auf Kurs gehalten«. Auch Ortsvorsteher Siegbert Weis bedankte sich bei Flicker. In seiner ausführlichen Antrittsrede bedankte sich der neue Vorsitzende Wolfgang Konrad für das Vertrauen und verabschiedete anschließend Siegfried Flicker mit einem Präsent.
Konrad sagte, in den vergangenen 77 Jahren habe der Verein erst drei Vorsitzende gehabt. Das zeuge von enormer Kontinuität. Er selbst wolle kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner für die Stadt- und Ortsverwaltung, für die Kirchengemeinde, aber auch für seine Vorstandskollegen im Ort sein, erklärte der neue Vorsitzende. Er erwarte aber auch die uneingeschränkte Loyalität und Unterstützung der Mitglieder. Für sie werde er stets ein offenes Ohr haben.
»Ich kenne die Stärken und Möglichkeiten jedes einzelnen Musikers und werde diese bei Bedarf auch einfordern«, sagte der Vorsitzende. Er stellte fest, dass eine musikalische Neuorientierung und Weiterentwicklung mit gleichzeitiger Überprüfung des bestehenden Repertoires erforderlich sei. In diesem Zusammenhang informierte er die Versammlung, dass man sich mit dem Dirigenten Johannes Dembinski verständigt habe, gemeinsam einen Nachfolger zu suchen. Ziel sei es, dem Publikum möglichst beim 110-jährigen Vereinsbestehen im Juli einen neuen Chefdirigenten zu präsentieren. Dembinski habe in 35 Jahren in Rauenberg sehr viel geleistet.
»Visitenkarten des Vereins«
Durch Schicht- oder Wochenendarbeit sei es immer schwieriger und die Bereitschaft immer geringer, sich für ein Ehrenamt oder einen Verein zu engagieren, sagte Konrad. Es müsse alles daran gesetzt werden, dass ein langfristiges Mitwirken im Verein gefördert werde. »Denn meist ist schon für das Erlernen eines Instruments eine längere Ausbildung erforderlich.« Die Eltern müssten durch entsprechende Angebote animiert, unterstützt und begeistert werden, dass ihre Kinder eine musikalische Ausbildung bekommen.
Die aktiven oder passiven Mitglieder nannte er »die Visitenkarte des Vereins«. Er forderte alle Vereinsmitglieder auf, die Interessen des Vereins überzeugend und positiv nach außen zu vertreten.


Generalversammlung 2009


Hauptversammlung Rauenberger planen in diesem Jahr zahlreiche Auftritte - Auszeichnung für fleißige Sänger

Freudenberg-Rauenberg Über zahlreiche Aktionen des vergangenen Jahres ist in der Hauptversammlung des Musikvereins Rauenberg am Samstag im Gasthaus "Stern" berichtet worden. Und auch in diesem Jahr hat der Verein laut Pressebericht wieder einiges vor. Schriftführer Christoph Grein ging auf die Auftritte im abgelaufenen Jahr ein. Herausragende Ereignisse seien das Adventskonzert in der Pfarrkirche, das Frühjahrskonzert in der Raubachhalle und die Umrahmung des Gottesdienstes in der Basilika in Walldürn mit den Wallfahrern aus der Pfarrei gewesen. Weiter erinnerte er unter anderem an den Faschingsabend sowie die Christi-Himmelfahrts- und Fronleichnams-Prozession. Die Jugendlichen hätten musikalisch die Martinsumzüge in Rauenberg und Ebenheid begleitet.

Kassenwart Volker Steuer stellte Ausgaben und Einnahmen gegenüber. Die Haupteinnahmen des Vereins ergeben sich demnach nach wie vor durch die Beiträge der passiven Mitglieder und verschiedene Spenden.

Für den verhinderten Dirigenten Johannes Dembinski verlas der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Konrad den Bericht. Dem war zu entnehmen, dass das hohe musikalische Niveau intensive Probearbeit erfordert. Im Blasorchester des Vereins wirkten derzeit sechs musikalische Generationen.

Für die erkrankte Jugendvertreterin Monika Mazzur trug Sandra Flicker den Bericht vor. Sie meinte, es sei wichtig, Jugendliche zu gewinnen. Beim Dorffest habe es daher eine Veranstaltung gegeben, um Jugendliche für Blasmusik zu begeistern. Derzeit befänden sich sechs Jugendliche in der Ausbildung, die bei kirchlichen Auftritten bereits mitgewirkt hätten. Einen Kegelnachmittag habe man organisiert und für die Bürger einen Adventskaffee geboten. Bürgermeister Heinz Hofmann meinte: "Der Verein hat den Ort und die Stadt im vergangenen Jahr sehr gut vertreten." Er bedankte sich für die Jugendarbeit. Bei der Renovierung des Proberaums habe sich die Stadt finanziell eingebracht, um für die Zukunft ideale Voraussetzungen zu schaffen. Die Raubachhalle biete eine gute Kulisse, um die musikalische Leistung zu demonstrieren. Das Frühjahrskonzert sei Beweis dafür. Ortsvorsteher Siegbert Weis schloss sich den Worten des Bürgermeisters an und bedankte sich auch im Namen der Pfarrgemeinde für das Wirken.

Heinz Grein fehlte nur zweimal Stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Konrad zeichnete Musiker für ihren Probenfleiß aus. Diesmal wurde nicht nur die Anwesenheit bei Proben, sondern auch bei Auftritten gezählt. Die Musiker hätten 71 Termine im Kalender gehabt. Bei nur zwei Terminen habe Heinz Grein, der im kommenden Jahr 50 Jahre aktiv sei, gefehlt. Konrad lobte sein Können am Flügelhorn und seinen Perfektionismus. Bei 65 Terminen waren Daniela Knörzer und Siegfried Flicker dabei. 62 Termine hat Christoph Grein wahrgenommen. Durchschnittlich 22 Personen seien bei Proben und Auftritten dabei. Der Probebesuch läge bei nahezu 70 Prozent. In seinem Ausblick listete Vorsitzender Siegfried Flicker Termine 2009 auf. Nächste Termine seien das Bezirksimkerfest in Wertheim und das eigene Frühjahrskonzert am 4. April in der Raubachhalle. Die Osterfeier in der Kirche werde man mitgestalten und die Erstkommunikanten musikalisch begleiten. Kirchlichen Verpflichtungen bei Prozessionen und der Wallfahrt nach Walldürn werde man nachkommen. Geburtstagsständchen und Festbesuche stünden auch im Kalender.

Am Dorffest im Juni und an der 700-Jahr-Feier von Wessental im September werde man sich beteiligen. Die Zeltkerb in Frankfurt-Heddernheim gehöre zum festen Termin im Jahresverlauf. Im Oktober sei ein weiterer musikalischer Abend in der Raubachhalle geplant, im November die Kerb mit allen Vereinen und im Dezember das Adventskonzert in der Pfarrkirche. 2010 feiere der Verein sein 110-jähriges Bestehen. Genaueres zu den Feierlichkeiten sei noch abzuklären. red18.03.2009


Generalversammlung 2008


Der Musikverein hat wieder viel vor
Hauptversammlung Rauenberger planen in diesem Jahr zahlreiche Auftritte - Auszeichnung für fleißige Sänger Freudenberg-Rauenberg Über zahlreiche Aktionen des vergangenen Jahres ist in der Hauptversammlung des Musikvereins Rauenberg am Samstag im Gasthaus "Stern" berichtet worden. Und auch in diesem Jahr hat der Verein laut Pressebericht wieder einiges vor. Schriftführer Christoph Grein ging auf die Auftritte im abgelaufenen Jahr ein. Herausragende Ereignisse seien das Adventskonzert in der Pfarrkirche, das Frühjahrskonzert in der Raubachhalle und die Umrahmung des Gottesdienstes in der Basilika in Walldürn mit den Wallfahrern aus der Pfarrei gewesen. Weiter erinnerte er unter anderem an den Faschingsabend sowie die Christi-Himmelfahrts- und Fronleichnams-Prozession. Die Jugendlichen hätten musikalisch die Martinsumzüge in Rauenberg und Ebenheid begleitet.

Kassenwart Volker Steuer stellte Ausgaben und Einnahmen gegenüber. Die Haupteinnahmen des Vereins ergeben sich demnach nach wie vor durch die Beiträge der passiven Mitglieder und verschiedene Spenden.

Für den verhinderten Dirigenten Johannes Dembinski verlas der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Konrad den Bericht. Dem war zu entnehmen, dass das hohe musikalische Niveau intensive Probearbeit erfordert. Im Blasorchester des Vereins wirkten derzeit sechs musikalische Generationen.

Für die erkrankte Jugendvertreterin Monika Mazzur trug Sandra Flicker den Bericht vor. Sie meinte, es sei wichtig, Jugendliche zu gewinnen. Beim Dorffest habe es daher eine Veranstaltung gegeben, um Jugendliche für Blasmusik zu begeistern. Derzeit befänden sich sechs Jugendliche in der Ausbildung, die bei kirchlichen Auftritten bereits mitgewirkt hätten. Einen Kegelnachmittag habe man organisiert und für die Bürger einen Adventskaffee geboten. Bürgermeister Heinz Hofmann meinte: "Der Verein hat den Ort und die Stadt im vergangenen Jahr sehr gut vertreten." Er bedankte sich für die Jugendarbeit. Bei der Renovierung des Proberaums habe sich die Stadt finanziell eingebracht, um für die Zukunft ideale Voraussetzungen zu schaffen. Die Raubachhalle biete eine gute Kulisse, um die musikalische Leistung zu demonstrieren. Das Frühjahrskonzert sei Beweis dafür. Ortsvorsteher Siegbert Weis schloss sich den Worten des Bürgermeisters an und bedankte sich auch im Namen der Pfarrgemeinde für das Wirken.

Heinz Grein fehlte nur zweimal Stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Konrad zeichnete Musiker für ihren Probenfleiß aus. Diesmal wurde nicht nur die Anwesenheit bei Proben, sondern auch bei Auftritten gezählt. Die Musiker hätten 71 Termine im Kalender gehabt. Bei nur zwei Terminen habe Heinz Grein, der im kommenden Jahr 50 Jahre aktiv sei, gefehlt. Konrad lobte sein Können am Flügelhorn und seinen Perfektionismus. Bei 65 Terminen waren Daniela Knörzer und Siegfried Flicker dabei. 62 Termine hat Christoph Grein wahrgenommen. Durchschnittlich 22 Personen seien bei Proben und Auftritten dabei. Der Probebesuch läge bei nahezu 70 Prozent. In seinem Ausblick listete Vorsitzender Siegfried Flicker Termine 2009 auf. Nächste Termine seien das Bezirksimkerfest in Wertheim und das eigene Frühjahrskonzert am 4. April in der Raubachhalle. Die Osterfeier in der Kirche werde man mitgestalten und die Erstkommunikanten musikalisch begleiten. Kirchlichen Verpflichtungen bei Prozessionen und der Wallfahrt nach Walldürn werde man nachkommen. Geburtstagsständchen und Festbesuche stünden auch im Kalender.

Am Dorffest im Juni und an der 700-Jahr-Feier von Wessental im September werde man sich beteiligen. Die Zeltkerb in Frankfurt-Heddernheim gehöre zum festen Termin im Jahresverlauf. Im Oktober sei ein weiterer musikalischer Abend in der Raubachhalle geplant, im November die Kerb mit allen Vereinen und im Dezember das Adventskonzert in der Pfarrkirche. 2010 feiere der Verein sein 110-jähriges Bestehen. Genaueres zu den Feierlichkeiten sei noch abzuklären
red2008